Die Geschichte der Wachbergschänke

Am Rande der Stadt Dresden, dort wo sich gelegentlich Fuchs, Reh und Wildschwein "Gute Nacht" sagen, findet man die “Wachbergschänke”. Dresdens vermutlich ältestes Ausflugslokal umgeben von Ruhe und dem Rauschen alter Linden, Buchen und Fichten.
Wachbergschaenke
Im Zuge des zunehmenden Ausflugverkehrs entstanden am Rande von Dresden im vergangenen Jahrhundert reizvolle Ausflugsziele. In Dresden-Wachwitz bot sich ein idealer Platz für ein solches Vorhaben. Auf einer über den Wachwitzgrund ragenden Granitklippe entstand 1883 ein romantisches Wirtshaus. Die Jahreszahl fand man auf einer gehauenen Steinplatte, welche leider entwendet wurde.
Die für den Familienbetrieb erbaute Anlage enthielt nach ihrer Fertigstellung außer dem Gasthaus eine umfangreiche Terrassenanlage und eine Aussichtsplattform mit Pavillon, der eine Camera obscura enthielt. Unser heutiger “Rittersaal”, welcher unter der Plattform zu finden ist, soll mit seinem Felsengang ein Bärenzwinger gewesen sein. Weitere Einrichtungen waren eine Kegelbahn, ein Musikpavillon und eine alte Rinden- bzw. Jagdhütte.

Wachbergschaenke Besondere Attraktionen waren das Eselreiten, ein Eselwagen für Kinder und die bahnbrechende “Kamerunbahn”. Eine Schienenbahn mit offenen Wagen, die durch das leichte Gefälle selbstständig vom Gelände des heutigen Fernsehturmes bis zum Platz vor dem Wirtshaus rollte. Der Wagen musste manuell wieder zum Start zurück geschoben werden. Dies erfolgte zeitweise durch zwei Afrikaner, wodurch Namen “Kamerunbahn“ entstand.

Der erste Besitzer war Karl August Palisch, der 1890 eine Schankkonzession erhielt. 1892 gab er einen “Führer durch die Sehenswürdigkeiten des Wachberges” herausgab. Nach wechselnden Besitzern erwarb 1920 Karl Machate die gesamte Anlage und betrieb diese bis 1942. Er verkaufte dann das Grundstück an eine Tüllfabrik in Flöha. Damit war das Schicksal des romantischen Ausflugzieles zunächst besiegelt und dem Verfall ausgesetzt. Nach dem Krieg im Jahre 1945 wurde es ein Ferienwohnheim der VVB Weberei, später Studentenwohnheim der technischen Universität Dresden und zuletzt der Musikhochschule “Carl Maria von Weber”. Bis 1992 gehörte es dem Deutschen Studentenwerk an und stand bis Mitte 1995 leer. Ungenutzt und vergessen verfiel es zusehends. Nachdem es umfassend und denkmalgeschützt saniert wurde, öffnete das Haus 1996 wieder seine Pforten.

Die Besitzer haben bis zum heutigen Tag viel renoviert und ausgebaut. Noch ist es nicht vollendet und wir arbeiten weiter daran, es für Sie noch schöner und gemütlicher zu gestalten.
Wachbergschaenke
Wir freuen uns, Sie als Gast begrüßen zu dürfen.

Für Ihre Feierlichkeiten bieten wir Ihnen ein gemütliches Ambiente im Restaurant, im Ritterturm, in der Winzerscheune oder im Biergarten.
Gern helfen wir Ihnen, bei der Planung und Gestaltung Ihrer Feier. Fragen Sie uns einfach.

Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt und Guten Appetit
Das Team der Wachbergschänke.